SDGs in der 4D

Die einzelnen KCs und die wichtigsten SDGs

Alle KCs bearbeiten je mindestens 3-4 SDG intensiv. Für einzelne KCs der Abteilung, wie beispielsweise 4D40 (Wasser) und 4D50 (Energie), ist ein Sektor explizit in einem Ziel (SDG 6 Sauberes Wasser und Sanitärversorgung und SDG 7 Bezahlbare und Saubere Energie) benannt. Darüber hinaus trägt die Arbeit der KCs dazu bei, weitere SDGs zu erreichen. In diesen werden die Themen der Abteilung auch auf Ebene der Unterziele direkt angesprochen. Z.B. geht es im SDG 1 (Armut) im Unterziel 1.5 darum, die Resilienz gegenüber Klima- und Umweltereignissen zu stärken.

Im Folgenden werden einige Bezüge der KCs zu den SDG dargestellt und hilfreiche Links und Dokumente mit weiterführenden Informationen benannt.

Klima und Umweltpolitik

Die wesentlichen Themen des KCs – Minderung von Treibhausgasen, Anpassung an den Klimawandel, Klimafinanzierung, Umweltpolitik und Green Economy – sind an verschiedenen Stellen in der Agenda 2030 verankert.

Die Themen Minderung von Treibhausgasen, Klimafinanzierung und Anpassung an den Klimawandel tragen hauptsächlich zur Erreichung des SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz bei, welches an die Verhandlungen im Kontext der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) und das Pariser Klimaabkommen geknüpft ist. Mit diesem Ziel bestätigt auch die Agenda 2030, dass Entwicklungs- und Klimafragen heute nicht mehr unabhängig voneinander beantwortet werden können. Z.B. sind SDG 2 Kein Hunger und SDG 3 Gesundes Leben gerade in unseren Partnerländern stark vom Klimawandel abhängig.

Green Economy und Umweltpolitik – tragen darüber hinaus wesentlich zur Erreichung der SDGs 12 Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster und 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur bei, aber auch übergreifend zu so gut wie allen anderen Zielen der Agenda 2030. Z.B. sind alle sog. Riokonventionen und viele weitere Umweltkonventionen Teil der Umweltpolitik. Die Idee der (Inclusive) Green Economy trägt zu einer nachhaltigen und beschäftigungswirksamen Wirtschaftsentwicklung insgesamt bei, sowie zu Innovationen in Sektoren wie Energieversorgung, Transport, Landwirtschaft etc. Z.B. trägt eine Green Economy auch zu SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum bei und ist hier in zwei Unterzielen verankert (8.4 und 8.9).

Da die Erreichung der Umwelt- und Klimaziele maßgeblich in den Städten entschieden wird, in denen im Jahr 2050 so viele Menschen leben werden wie heute auf der ganzen Welt, tragen die Themen des KCs außerdem maßgeblich zu SDG 11 Nachhaltige Städte und Siedlungen bei.

 

Hilfreiche Links und weiterführende Informationen:

Wald, Biodiversität und Landwirtschaft

Die wachsende Weltbevölkerung und sich verändernde Konsumgewohnheiten üben einen hohen Druck auf die natürlichen Ressourcen und Böden unseres Planeten aus. Wälder werden abgeholzt oder nicht nachhaltig bewirtschaftet, Flüsse, Seen, Grundwasser und Meere verschmutzt und übernutzt, und unangepasste landwirtschaftliche Bewirtschaftungsmethoden führen zu einer Degradierung der Böden und einer Belastung der Umwelt mit Agrarchemikalien. Biologische Vielfalt und ganze Ökosysteme und deren Leistungen gehen in einer noch nie gekannten Geschwindigkeit verloren. Ziel des KC ist es, Ökosysteme zu erhalten und natürliche Ressourcen nachhaltig zu bewirtschaften. Das KC steht für ein nachhaltiges Management natürlicher Ressourcen und den Erhalt von Biodiversität zu Land und zu Wasser, damit die menschliche Lebensqualität sich nachhaltig entwickelt und verbessert, und die Ernährung der Bevölkerung sichergestellt werden kann.

Für das KC sind die SDG 15 Leben an Land, SDG 14 Leben unter Wasser und SDG 2 Kein Hunger, die zentralen Ziele der Agenda 2030. Viele Unterziele der SDG 14 und 15 weisen einen vorzeitigen Zeithorizont bis 2020 auf; dies spiegelt den hohen Handlungsbedarf wider und reflektiert die Anlehnung an die Inhalte des Strategischen Plans 2011 bis 2020 der Biodiversitätskonvention. Darüber sind die Themen des KC eng verbunden mit SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz: In vielen Regionen ist die Landnutzungsänderung einer der größten Emissionstreiber. Wald- und Landwirtschaft adressieren daher zunehmend das Thema Minderung. Ökosystembasierte Anpassung trägt dazu bei, die Resilienz der Ökosysteme und der Menschen zu erhöhen.

Darüber hinaus kann das KC mit seiner großen thematischen Bandbreite zur Erreichung weiterer Ziele beitragen. Intakte marine und terrestrische Ökosysteme stellen nicht nur Lebensmittel bereit, sie erbringen auch eine Vielzahl weiterer Leistungen, wie Bestäubung, Erholung und Inspiration für Tourismus, Schutz vor Erosion, Erdrutschen und Überflutungen oder die Speicherung von Kohlenstoff. Der Erhalt von natürlichen Ressourcen, Biodiversität und Ökosystemleistungen ist daher mit vielen SDGs eng verknüpft. Auch die Themen nachhaltige Landwirtschaft, Tierproduktion, Fischerei und Aquakultur sind nicht nur für das Hauptziel SDG 2, sondern auch für das SDG 1 Armut beenden relevant. Gesunde Ernährung und landwirtschaftliche Beratung trägt zu den SDGs 3 Gesundes Leben und 4 Hochwertige Bildung (Unterziel 4.7) sowie Wasserschutz (Thema Pestizide und Düngemittel) im SDG 6 Sauberes Wasser und Sanitärversorgung (Unterziel 6.6) bei. Gesunde Lebensmittel aus tierischer und pflanzlicher Produktion tragen zu SDG 12 Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster bei, Anpassung in der Landwirtschaft wiederum zum SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz. Auch soziale und ökologische Produktionsstandards in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur unterstützen die Erreichung vieler SDGs.

 

Hilfreiche Links und weiterführende Informationen:

 

Dokumente in der GIZ:

Ländliche Entwicklung und Ernährungssicherung

In den ländlichen Räumen von Entwicklungs- und Schwellenländern leben derzeit rund drei Viertel der armen und Hunger leidenden Menschen weltweit. Die Entwicklung ländlicher Räume ist zentral um die Armut zu überwinden (SDG 1 Keine Armut), die Ernährung zu sichern und nachhaltig zu produzieren (SDG 2 Kein Hunger), die Lebensbedingungen in den ländlichen Gebieten zu verbessern (SDG 3 Gesundheit und Wohlergehen) und ein inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum (SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum) zu fördern.

Die in der Abteilung behandelten Themen zu ländlicher Entwicklung und Ernährungssicherung umfassen die Themenschwerpunkte (1) Agrarpolitik und Entwicklung ländlicher Räume, (2) Land Governance, (3) Agrarbasierte Wirtschaftsentwicklung, (4) Agrarhandel und Standards sowie (5) Ernährungssicherung.

Agrarpolitik und Entwicklung ländlicher Räume: Die Agrarpolitik zielt auf eine Gestaltung der Rahmenbedingungen auf nationaler und regionaler Ebene durch förderliche agrarpolitische Ziele und Instrumente, um die Potentiale des landwirtschaftlichen Sektors zu erschließen. Bei der Entwicklung ländlicher Räume greift eine sektorübergreifende räumliche Betrachtungsweise, mit dem Ziel, die Lebensqualität der ländlichen Bevölkerung dauerhaft zu steigern. Damit können situationsspezifisch fast alle SDG adressiert sein. Zentrale SDGs sind SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, mit Fokus auf Jugendbeschäftigung, SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur, und SDG 15 Leben an Land.

Land Governance. Eine der Säulen ländlicher Entwicklung ist es, verbindliche und faire Landrechte zu formalisieren. Für einen großen Teil der Weltbevölkerung bildet Land die direkte Existenzgrundlage, jedoch ca. 70% der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu formalen Landregistrierungssystemen. Gleichzeitig ist eine steigende Nachfrage nach Land zu beobachten. Dadurch kommt es zu einer Zunahme großflächiger Landkäufe- und Pachten durch nationale und internationale Investoren – oft verbunden mit Vertreibungen der ortansässigen Bevölkerung, einer Gefährdung der lokalen Ernährungssicherheit sowie vielfach erheblichen Umweltbelastungen. Besonders betroffen sind Indigene, Frauen und marginalisierte Gruppen. Aufgrund des Bevölkerungswachstums in vielen Ländern ist absehbar, dass die Nachfrage nach Flächen sowohl für urbanes Wachstum als auch für die Landwirtschaft weiter steigen wird. Rechtssicherheit und langfristige Nutzungs- und Eigentumsperspektiven, abgebildet in SDG 1 Keine Armut, SDG 2 Kein Hunger und SDG 5 Geschlechtergleichstellung, sind daher zentrale Voraussetzungen für Investitionen, wirtschaftliche Entwicklung sowie eine nachhaltige und produktive Landwirtschaft.

Agrarbasierte Wirtschaftsentwicklung. Die Agrarwirtschaft ist in den meisten ländlichen Regionen von Entwicklungsländern der wichtigste Motor für Entwicklung. Das Konzept der Wertschöpfungskette hat dabei eine wichtige Funktion, weil es die bäuerliche Erzeugung mit Verarbeitungsbetrieben und dem Handel bis hin zum Export verbindet. Dabei ist es wichtig, dass die Gestaltung der Agrarwirtschaft ökologisch nachhaltig, wirtschaftlich tragfähig und sozial gerecht erfolgt. Das bedeutet, dass insbesondere Frauen als Akteure berücksichtigt werden (SDG 5 Geschlechtergleichstellung), Arbeitsbedingungen sozial gestaltet sind und ein ausreichendes Einkommen ermöglichen (SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum).

Die Vielfalt der Ansätze zur Entwicklung von agrarbasierten Wertschöpfungsketten beinhaltet umfassenden Förderung bestimmter Subsektoren bis hin zu Maßnahmen in speziellen Bereichen wie z.B. bäuerlichen Kooperationen, landwirtschaftlicher Finanzierung oder gesetzlichen Regelungen und Standards. Darüber hinaus kann die Förderung von Wertschöpfungsketten mit einer räumlich ausgerichteten ländlichen und regionalen Wirtschaftsentwicklung kombiniert werden. Wir beraten unsere Partner bei der Umsetzung von Maßnahmen, die die Wettbewerbsvorteile einer Region stärken und förderliche Rahmenbedingungen für die Privatwirtschaft (SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur) schaffen. Der Zugang zu Wissen und Fähigkeiten der Akteure ist dabei zentral (SDG 4 Hochwertige Bildung).

Agrarhandel und Standards. Die Ausweitung von Agrarhandel und die gleichzeitige Förderung einer bäuerlichen Landwirtschaft können Einkommen und Beschäftigung sowie inklusives Wachstum in wettbewerbsfähigen Wertschöpfungsketten schaffen. Agrarproduktion und -handel beeinflussen auch die Ernährungssicherung, indem Nahrungsmittel importiert oder selbst produziert werden. Die Einhaltung gesetzlich festgelegter Anforderungen an Lebensmittelsicherheit und Standards für Nachhaltigkeit und Qualität ist dabei wesentlich. Der Fokus liegt dabei auf der Umsetzung von Anforderungen in den drei Säulen der Nachhaltigkeit: Wirtschaft, Ökologie, Soziales. Damit ergeben sich Bezüge zu SDG 1 Keine Armut, SDG 3 Gesundheit und Wohlergehen, SDG 5 Geschlechtergleichstellung, SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, SDG 12 nachhaltiger Konsum- und Produktion und SDG 15 Leben an Land. Der Aufbau und die Förderung von Multi-Akteur-Partnerschaften zur Verbesserung der Nachhaltigkeit in Wertschöpfungsketten trägt darüber hinaus zu SDG 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele, bei.

Ernährungssicherung und Resilienz: Eine in Quantität oder Qualität unzureichende Ernährung kostet die Betroffenen Lebens- und Bildungschancen, beeinträchtigt ihre Gesundheit jetzt und in der Zukunft und verkürzt ihre Lebensdauer. Bei Kindern unter 5 Jahren sind fast die Hälfte der Todesfälle durch eine Mangel- bzw. Unterernährung mitbedingt. Chronische Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und manche Krebsarten sind oft die Folge von falscher Ernährung im Überfluss. Dort wo ein hoher Anteil der Bevölkerung von falscher Ernährung betroffen ist, leiden nicht nur Individuen: Die Einschränkungen, die sich für die körperliche und geistige Entwicklung im Kleinkindalter sowie im späteren Leben für den Erwerb von Bildung und schließlich die Produktivität im Erwerbsleben ergeben, schlagen sich massiv auf das Bruttoinlandsprodukt und das gesellschaftliche Potential, positive Veränderungsprozesse zu gestalten, nieder. Kaum ein Land kann heute für sich in Anspruch nehmen, nicht von mindestens einer der Ausprägungen von unzureichender Ernährung betroffen zu sein.

Ernährungssicherung ist ein sektorübergreifender Ansatz mit Querbezügen zu verschiedenen Sektoren und Themen (Landwirtschaft, Gesundheit, WASH (Water, Sanitation, Hygiene), Soziale Sicherung, Bildung) und bedient dabei eine Vielzahl der SDGs: Die Hauptziele sind SDG 1 Keine Armut, SDG 2 Kein Hunger, SDG 3 Gesundheit und Wohlergehen, SDG 5 Geschlechtergleichstellung sowie SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum.

 

Hilfreiche Links und weiterführende Informationen:

Wasser, Abwasser, Abfall

Die drei wesentlichen Interventionsbereiche des KC – Wasser, Abwasser, Hygiene (WASH), Wasserressourcensicherheit (WRS) sowie Abfall- und Kreislaufwirtschaft – tragen mit ihren Maßnahmen direkt zur Erreichung des SDG 6 Sauberes Wasser und Sanitärversorgung bei, das somit als vorrangiges Ziel insbesondere für die wasserbezogenen Themen des KCs gilt. Die Themen WASH und WRS sind außerdem unumgänglich zur Erreichung von SDG 3 Gesundheit und Wohlergehen und SDG 2 Kein Hunger. Maßnahmen der integrierten Abfall- und Kreislaufwirtschaft tragen insbesondere zur Erreichung von SDG 11 Nachhaltige Städte und Siedlungen (Unterziel 11.6), SDG 12 Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster. (Unterziele 12.3, 12.4 und 12.5) SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz (Unterziele 13.2 und 13.3) sowie SDG 14 Leben unter Wasser (Unterziel 14.1) bei. Auch in vielen weiteren SDGs wie SDG 1 Armut beenden (Unterziel 1.4 ) und SDG 8 Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit für alle (Unterziel 8.4) werden die Themen Wasser, Abwasser und Abfall in Unterzielen aufgegriffen.

 

Hilfreiche Links und weiterführende Informationen:

  • Washdata - umfangreiche länderbezogene / disaggregierte sowie aggregierte (globale, regionale) Daten zu Zugang zu WASH (im Sinne SDG 6), veröffentlicht durch das Joint Monitoring Programme der UN, bestehend aus WHO / UNICEF, custodian agencies für das Monitoring von SDG 6.1 und 6.2. (sowie z.T. SDG 1)
  • „Progress on drinking water, sanitation and hygiene: 2017 update and SDG baselines” – regelmäßig erscheinender Bericht des WHO/UNICEF Joint Monitoring Programme for Water Supply, Sanitation and Hygiene zum Fortschritt in Hinblick auf Umsetzung der SDG 6.1 und 6.2
  • Financing Universal Water, Sanitation and Hygiene under the Sustainable Development Goals (GLAAS 2017 Report): UN-Water Global Analysis and Assessment of Sanitation and drinking-Water
  • WSP (Guy Hutton and Mili Varughese, January 2016): The Costs of Meeting the 2030 Sustainable Development Goal Targets on Drinking Water, Sanitation, and Hygiene Summary Report
  • UN Water bietet eine umfangreiche Übersicht zu den verschiedenen Unterzielen von SDG 6, beschreibt das Monitoring-Verfahren zu jeweiligen Indikatoren, sammelt Fortschrittsberichte und verlinkt zu den Seiten der custodian agencies des Wasserziels (UNEP, FAO, UNECE, UNICEF und WHO)
  • Environment Live stellt den Fortschritt einzelner Staaten zu den Unterzielen 6.3 (Gewässergüte), 6.5 (Umsetzung IWRM) und 6.6. (Schutz von aquatischen und wasserbedingten Ökosystemen) dar
  • Global Waste Management Outlook 2015, UNEP, ISWA 2015. Der Outlook etabliert die Argumentation und Instrumente für einen ganzheitlichen Ansatz in der Abfallwirtschaft und die erkennt Abfall- und Ressourcenmanagement als einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung und für Klima-Minderung an. Der Outlook formuliert ergänzend zu den SDGs Globale Abfallwirtschaftsziele und einen globalen Aufruf zur Umsetzung dieser Ziele.
  • FAO Webseite zu Nahrungsmittelverschwendung und –abfällen (SDG 12 Unterziel 12.3).
Energie und Verkehr

Im Energiebereich tragen die drei Themen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz sowie Zugang zu Energie direkt zu SDG 7 Bezahlbare und saubere Energie sowie indirekt dazu bei, die beiden SDGs 11 Nachhaltige Städte und Siedlungen sowie SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz zu erreichen. Außerdem bildet eine nachhaltige Energieversorgung die Grundlage für Entwicklungen in den Bereichen Gesundheit und Landwirtschaft und den SDGs 1 Armut beenden, SDG 2 Kein Hunger und SDG 3 Gesundheit und Wohlergehen. Ein neues Themenfeld hat sich durch die zunehmenden gewaltsamen nationalen und regionalen Konflikte und den damit erzwungenen Migrationsbewegungen größerer Teile der Bevölkerung ergeben. Beim Thema Flüchtlinge und Energie gilt es, Flüchtlingen und Binnenvertriebenen in Lagern Zugang zu Energie zu verschaffen. Dies trägt zum SDG 7 bei.

 

Hilfreiche Links und weiterführende Informationen:

Die Agenda 2030 in der Abteilung 4D Klima, Ländliche Entwicklung, Infrastruktur

Die Agenda 2030 zielt darauf ab, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der planetaren Grenzen zu gestalten.

Die Abteilung 4D mit ihren fünf Kompetenzcentern Klima und Umweltpolitik (4D10), Wald, Biodiversität und Landwirtschaft (4D20), Ländliche Entwicklung und Ernährungssicherung (4D30), Wasser, Abwasser und Abfall (4D40) sowie Energie und Verkehr (4D50) spricht globale Entwicklungs- und Umweltfragen gemeinsam an.

Mit der hohen Bandbreite an Themen hat die Abteilung einen großen Anteil an den Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Agenda 2030. Die Themen und Ziele der Abteilung spiegeln sich vor allem in den SDG wider, die sich mit Fragen der nachhaltigen Ressourcennutzung und des Ressourcen- und Umweltschutzes befassen. Die natürlichen Ressourcen und der Erhalt der Biosphäre bilden die Grundlage für die Erreichung der sozialen und ökonomischen Entwicklungsziele (z.B. Land- und Wasserressourcen für Ernährung- und Wasserversorgung). Die von der Agenda geforderte große Transformation wird also maßgeblich von der Entwicklung dieser Themen beeinflusst bzw. von dem Maße, in dem es gelingen wird, die planetaren Grenzen in den kommenden Jahrzehnten zu wahren.

Quelle: S.6 SwedBio

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Making a case for the SDGs from Asia

Projektbeispiele aus dem Themenspektrum der Abteilung 4D (KC übergreifend), aufbereitet von den Fachverbünden Sector Network Natural Resources and Rural Development Asia (SNRD Asia) und Transport, Environment, Energy, and Water in Asia (TUEWAS)

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